Mathe ohne Grenzen

Seit 1990 nehmen viele Klassen und Kurse der Jahrgangsstufen 10 und 11 in Deutschland an dem internationalen Wettbewerb „Mathe ohne Grenzen“ teil. Doch was ist „Mathe ohne Grenzen“ überhaupt?

Gegründet wurde der Wettbewerb in Straßburg unter dem Namen „Mathématiques sans Frontières“. Während des zweistündigen Wettbewerbes müssen die Kandidaten die verschiedensten zentralgestellten mathematischen Aufgaben mit Hilfe von Teamwork und Wissen nachvollziehbar lösen. Dabei dürfen nur wenige Hilfsmittel wie zum Beispiel Taschenrechner, Geodreieck und Zirkel zum Lösen der Aufgaben genutzt werden.

Auch wir als Jahrgangsstufe 11 stellten uns in diesem Jahr dieser Herausforderung. Um die komplexen Aufgaben in der sehr kurzen Zeit zu bewältigen, bildeten wir Kleingruppen innerhalb unseres Kurses. Konzentriert gaben wir alles und schafften es schließlich alle Aufgaben innerhalb der Zeit zu erledigen.

Als dann die erhoffte Einladung für die Siegerehrung ankam und wir erfuhren, dass beide  Leistungskurse und ein Grundkurs ausgezeichnet werden sollten, waren die Strapazen und die Anspannung des Wettbewerbs schon vergessen. Was wir allerdings noch nicht wussten, war der Platz, den wir erreicht hatten.

So fieberten wir, gespannt auf das Ergebnis, dem Tag der Siegerehrung entgegen und sendeten aus jedem Kurs stellvertretend eine Auswahl an Schülerinnen und Schülern nach Bitburg ins Haus Beda. Dort angekommen, ging es nach einem freundlichen Empfang auch direkt mit den Begrüßungsworten los. Später wurde für das Gemeinschaftsgefühl und natürlich auch für den Spaß „Mathe-Activity“ gespielt. Zwei Gruppen traten gegeneinander an und erklärten, zeichneten und stellten unterschiedlichste mathematische Begriffe dar. Danach wurde es schließlich noch einmal spannend: Die Platzierungen wurden bekannt gegeben. Unser Grundkurs hat als bester aller teilnehmender Grundkurse in der Region Trier abgeschnitten. Die beiden Leistungskurse haben den 2. und 3. Platz belegt. Nur gegen einen Leistungskurs aus Trier mussten wir uns geschlagen geben. Am Ende des erlebnisreichen Tages fuhren wir zum einen mit der Auszeichnung für den besten Grundkurs und zum anderen mit den Siegerplätzen zwei und drei, sowie einem ordentlichen Preisgeld von insgesamt 780€ nach Hause.

Nach diesem Erlebnis und durch die gesammelten Erfahrungen können wir jedem, der die Chance hat oder irgendwann einmal bekommt, raten an dem Wettbewerb teilzunehmen.