Exkursion nach Verdun

Exkursion: Verdun des Französisch- und Geschichts-Leistungskurs

Während des zweitägigen Aufenthalts in Verdun haben wir den ersten Weltkrieg hautnah nachempfinden können. Neben zahlreichen historischen Denkmälern hatten wir die Möglichkeit, die Umstände der französischen und deutschen Soldaten an echten Kriegsschauplätzen zu erleben. Besucht haben wir hierzu das Fort Douaumont, zahlreiche Bunker, sowie ehemalige, vom Krieg zerstörte Dörfer. Besonders interessant war der Besuch des 17 Kilometer langen Minenschachts von Vauquois.

Für uns steht im Vordergrund die unvorstellbare Schrecklichkeit, die Krieg verkörpert, welche sich auf alle Beteiligten ausbreitet und sie in Trauer stürzt. Denn nicht nur die Gefallenen leiden an Krieg, sondern auch die Hinterbliebenen.


„Plus jamais ça!“ – Nie wieder das!

Fahrt nach Straßburg

Auf zu Europas Hauptstadt!

Am Samstag, dem 7. September 2019 besuchten 12 Schülerinnen und Schüler des Französisch-Leistungskurses der MSS13 Straßburg. Nach der Fahrt mit dem „Batorama“-Boot, in dem es ausführliche Informationen zur Architektur, der Geschichte und der Bedeutung Straßburgs als europäische Hauptstadt gab, aßen sie – traditionell elsässisch – einen Flammkuchen. Anschließend bewunderten die angehenden Abiturienten die schönen Gassen mit ihren Fachwerkhäusern und genossen ein wenig Freizeit. Am Abend ging es nach einem langen Tag wieder nach Hause in die Eifel.

Erfolg beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen

GSG Team erreicht 3. Platz

Am Donnerstag, dem 23. Mai erreichten fünf Schülerinnen der Klasse 8b einen 3. Platz in der Kategorie „Team Schule“ der französischen Sprache. Hierfür trafen sich Katharina März, Anne Meurer, Paula Unger, Louisa Ramler und Antonia Krämer wöchentlich im ersten Halbjahr, um ein von ihnen selbst geschriebenes Drehbuch in französischer Sprache zu verfilmen. Ihre überragende Leistung wurde mit Geld- und Sachpreisen belohnt und nicht zuletzt hatten die fünf großes Vergnügen bei der Umsetzung ihres Projektes. So sieht man doch mal, warum man sich das ganze Vokabellernen „antut“ und so macht Französisch doch gleich viel mehr Spaß! Haben du und deine Freunde auch Lust beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen im nächsten Jahr mitzumachen? Informationen werden im Herbst in der Schule ausgehängt oder sind auch auf www.bundeswettbewerb-fremdsprachen.de zu finden.

Herzliche Glückwünsche an die Drittplatzierten

DELF-Prüfungen

Mündliche DELF-Prüfungen in Trier

Am Donnerstag, dem 16. Mai fuhren 23 Schülerinnen und Schüler des GSG nach Trier, um am Angela-Merici-Gymnasium ihre mündlichen DELF-Prüfungen abzulegen. Hierbei waren alle Niveaustufen von A1 bis B2 vertreten. DELF bedeutet Diplôme d’études en langue française und ist ein vom französischen Bildungsministerium ins Leben gerufene Zusatzzertifikat, das es einem beispielsweise ermöglicht, nach der Schule ohne Aufnahmeprüfung an einer französischen Hochschule zu studieren. Des Weiteren kann es auch für Bewerbungen, besonders im Ausland, nützlich sein. Da bei einer solch großen Zahl von Schülern Privat-PKW nicht mehr ausgereicht hätten, stellte der Freundeskreis der Schule freundlicherweise einen Bus zur Verfügung. An dieser Stelle sei für die Unterstützung gedankt. Vielleicht bist auch du nächstes Jahr dabei? Informationen gibt’s bei Frau Adam, Herrn Donnhauser oder Frau Šarlija.

DELF-Prüfungen bestanden!!!

Et voilà! Sie haben’s geschafft!

Im Mai/Juni 2018 nahmen 10 SchülerInnen an den DELF-Prüfungen (Diplômes d’études de langue française) teil. Alle haben mit sehr guten Ergebnissen abgeschnitten. Die leitenden Lehrkräfte Herr Donnhauser und Frau Adam gratulieren im Namen der gesamten Schule Milena Maas, Jenny Vu, Leopold Ermeling, Leonie Brost und Jolina Jaax (A2) sowie Jana Feiten (B1) und Philipp Gansen, Carina Schulte und André Krämer (B2).

Auch im zweiten Halbjahr wird wieder die Möglichkeit bestehen, die DELF-Prüfungen abzulegen; diesmal sogar ab der 7. Klasse (A1). Begleitet werden die Kurse von Frau Šarlija, Herrn Donnhauser und Frau Adam.

À plus!

Exkursion nach Verdun

Auf einer zweitägigen Fahrt nach Verdun erleben Schülerinnen und Schüler des GSG Daun das wahre Gesicht des ersten Weltkriegs und blicken hinter die Fassade von Vaterlandsstolz, Siegessicherheit und Kampfeuphorie.
Hören Sie hier einen Audiobericht mit Interview:

Der Französisch-LK und der Geschichts-LK des GSG Daun mit Frau Adam und Herrn Dr. Krämer.

28.08.2018, Verdun (Frankreich).

Nach einer dreistündigen Busfahrt treffen die Schüler des GSG auf den renommierten Fremdenführer Pierre Lenhard, die Gruppe macht den ersten Halt am Beinhaus von Douaumont. Was direkt ins Auge fällt: die ungewöhnliche Form des 137m langen Baus. Von der Mitte des langen Säulenkomplexes ragt ein 46m hoher Turm empor. Lenhard erklärt, die Form des Beinhauses solle den Schaft eines Schwertes darstellen, somit das Symbol eines im Boden versenkten Schwertes aufgreifen, was ein Zeichen für Frieden ist. Auch über dem Eingang zur Säulenhalle befindet sich in großen Buchstaben das Wort „PAX“ („Frieden“).

Wenn man bedenkt, dass sich in der Krypta hauptsächlich Inschriften von französischen Kriegsvermissten befinden und erst seit dem Besuch der Bundeskanzlerin Merkel 2016 Inschriften von deutschen Soldaten erlaubt sind, lässt sich erkennen, dass der Weg zum Frieden doch ein langwieriger Prozess war. Was bei allen Schülern Eindruck hinterlässt, sind die Granitgruften mit den Gebeinen von ca. 130 000 französischen und deutschen Soldaten, die Besucher außerhalb des Beinhauses durch kleine Fenster sehen können.

Das Beinhaus von Verdun als Zeichen des Friedens und als Gedenkstätte.

Erschreckend ist der Gedanke, dass diese Überreste nur einen Bruchteil von den 700 000 toten Soldaten darstellen, denn die restlichen Gefallenen liegen entweder auf dem riesigen Soldatenfriedhof vor dem Beinhaus oder immer noch unter der Erde durch Granatenangriffe begraben.

Der Soldatenfriedhof mit ca. 16000 Einzel- und Gruppengräbern.

Mit Betroffenheit und völlig ruhig blicken die Schüler auf die unendlichen Weiten des Soldatenfriedhofs, Worte sind hier nicht nötig.

Nach diesem bedrückenden Erlebnis begibt sich die Gruppe zum Fort Douaumont. Die Befestigungsanlage befand sich am äußersten Fort-Gürtel der französischen Verteidigungslinie. Sie war daher hart umkämpft und stand zwischenzeitlich auch unter deutscher Besetzung. Beim Betreten des Forts wird den Schülern die Situation der Soldaten im Krieg bewusst. Unter den unterirdischen, feuchten Räumen des Forts befinden sich nicht nur Lazarette und Gemeinschaftsräume, sondern auch die Schlafräume der Männer. Dabei gab es weder Matratzen noch durften die Soldaten ihre Uniformen ablegen.

Ein Einzelfall hinterlässt besonders Eindruck bei den Schülern, als man sich vor dem deutschen Soldatendenkmal versammelt. Herr Lenhard erzählt von Dr. Hallauer, einem deutschen Arzt, der nicht nur deutschen, sondern auch französischen Soldaten das Leben gerettet hat. Doch trotz seiner Dienste wurde er während des Zweiten Weltkriegs in Ausschwitz aufgrund seiner jüdischen Abstammung getötet.

Nicht nur die Soldaten mussten im Krieg um ihr Leben kämpfen; auch die Zivilbevölkerung litt unter den schweren Folgen. So auch das Dorf Fleury, welches bereits nach kurzer Zeit nicht mehr wiederzuerkennen war. Für die Schüler war dieser verlassene Ort besonders eindrucksvoll, weil die Landschaft von Minenkratern durchzogen ist. Die Natur hat sich das Gebiet bereits weitestgehend zurückgeholt, nur einige Soldatendenkmäler und eine Kapelle weisen noch auf die schrecklichen Geschehen im Jahre 1916 hin.

Die Kapelle in Fleury als Denkmal.

Am folgenden Tag führt Pierre Lenhard die Gruppe in die Minen von Vauquois, wo der Krieg außergewöhnlicher Weise unter der Erde ausgefochten wurde.

In einem insgesamt 22km langen Stollensytem lebten und kämpften unter schwersten Bedingungen rund um die Uhr sowohl französische als auch deutsche Soldaten im Ersten Weltkrieg. Dabei war es das einzige Ziel, schneller und tiefer als der Feind zu graben, um die feindlichen Stollen von unten überraschend zu sprengen und dabei die Feinde zu vernichten. Auch hier ist die Landschaft über den Minen vom Krieg gezeichnet und die Krater zeigen die tiefen Narben der Schlachten, die nicht nur in Vauquois, sondern auch im gesamten ehemaligen Kriegsgebiet ihre Spuren hinterließen.

Diesen Spuren sind die Schüler mit Respekt und Ehrfurcht gefolgt.

Als Ausdruck seiner Gefühle verfasste ein Schüler der Gruppe Folgendes:

Verdun

Inmitten eines Waldes;

Da lag ein kleines Dorf.

Nicht viel gab’s dort zu sehen,

Bloß der Natur Torf.

Wo früher war die Siedlung,

Da ist heut‘ gar nichts mehr.

Nur Tote und paar Krater

In einem Trümmermeer.

Nicht weit davon entfernt,

Nur’n paar Minuten fort,

Ruh’n hunderttausend Tote,

All ohne Grund gemord’t.

Die Toten, ja, die spür’n nichts mehr,

Unweit von dort das Trümmermeer,

Mal hier, mal dort ragt das Gewehr

Aus Mutter Erde in die Leer‘.

(Jonas Klein)

Letztendlich konnten die Schüler einen eigenen Eindruck gewinnen, der noch lange im Gedächtnis bleiben wird und die Schreckensseiten des Krieges nie vergessen lässt.

Verfasser: Marius Willems, Boris Tolstich, Sophie Freis

Erfolg beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen

Beim diesjährigen Bundeswettbewerb Fremdsprachen erlangte eine Gruppe aus zehn Schülerinnen der Klasse 7b den zweiten Platz im Gruppenwettbewerb. So gelang es Louisa Ramler, Nele Klotz, Anne Meurer, Paula Unger, Katharina März, Antonia Krämer, Mia Schmitz, Lina Becker, Emily Thömmes und Jule Ramler, sich mit ihrem selbst geschriebenen Kurzvideo in französischer Sprache als einzige siebte Klasse gegen ansonsten ausschließlich teilnehmende neunte und zehnte Klassen durchzusetzen. Im andächtigen Ambiente des Großen Sitzungssaales der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion in Trier fand am 30. Mai die Preisverleihung statt, die thematisch passend vom Streichorchester des Gymnasiums Saarburg begleitet wurde. Mit großem Stolz nahmen drei Schülerinnen stellvertretend das Preisgeld von insgesamt 150€ und für jede Teilnehmerin einen kleinen Sachpreis entgegen. So lässt sich mit großer Erwartung auf das nächste Schuljahr blicken, denn es gibt ja noch Luft nach oben. In diesem Sinne… Bonne chance!